Dehnungsfuge

Bewusst freigelassener Randabstand oder Zwischenraum, der einem Bodenbelag Bewegungsspielraum bei Temperatur- und Feuchteschwankungen gibt.

Laminat und andere schwimmend verlegte Beläge arbeiten: Sie dehnen sich bei Wärme und Feuchtigkeit minimal aus und ziehen sich bei Kälte und Trockenheit wieder zusammen. Ohne Spielraum drückt das Material gegen Wände und Einbauten und wölbt sich. Eine Dehnungsfuge lässt genau diesen Rand frei – rundum an den Wänden, später von der Fußleiste verdeckt, und bei großen oder verwinkelten Flächen zusätzlich an Türdurchgängen oder mitten im Raum.

Wie breit eine Fläche ohne zusätzliche Fuge maximal verlegt werden darf, unterscheidet sich je nach Produkt und Dekor und steht als Herstellerangabe auf der Verpackung. Wie sich Dehnungsfugen beim Verlegen konkret setzen lassen, zeigt der Ratgeber Laminat verlegen – Schritt für Schritt; ein zweiter Laminat-Grundbegriff ist die Trittschalldämmung.