Ansatzart
Die Ansatzart beschreibt, wie Tapetenbahnen zueinander ausgerichtet werden: frei ohne Musterabgleich, gerade auf gleicher Höhe, versetzt mit verschobenem Muster.
Ansatzart bezeichnet bei Tapeten die Anordnung der Bahnen zueinander. Sie sagt nicht, wie hoch das Muster ist; dafür steht der Rapport.
Beim freien Ansatz müssen die Bahnen nicht auf ein fortlaufendes Muster ausgerichtet werden. Der Tapeten-Rechner braucht dann keinen Rapport-Zuschlag für den Musteranschluss.
Beim geraden Ansatz sitzt das Muster in jeder Bahn auf gleicher Höhe. Die Bahnlänge wird deshalb so gewählt, dass der Zuschnitt zum nächsten Musteranschluss passt.
Beim versetzten Ansatz verschiebt sich das Muster von Bahn zu Bahn. Auf dem
Etikett steht das oft als Schreibweise wie 64/32 versetzt: Die erste Zahl ist
die Musterhöhe, die zweite der Versatz. Welche Zahl in welches Rechnerfeld
gehört, beantwortet die FAQ Bei 64/32 versetzt: welche Zahl trage ich in den
Rechner ein?.
Die Rollenmaße selbst hängen nicht von der Ansatzart ab. Das Standardformat erklärt der Glossareintrag Eurorolle.
Die Dreiteilung und die Etikett-Reihenfolge sind eine Handelskonvention aus dem Fachhandel, keine amtliche Norm. Für Ansatzarten bei Tapeten gibt es keine DIN/EN-Rechenvorschrift. Datenstand: 2026-08-18, DACH.